… Backpapier

… Bashuxuan Papier

… Basik Papier

… Beschichtetes Papier

… Bond Papier

… Briefpapier

… Büttenpapir

 

NACH PAPIER SORTEN

Backpapier

Es wird hergestellt, indem ein Blatt Papier von guter Qualität für einige Sekunden, der Wirkung eines Schwefelsäurebades (75%, 10 °C) ausgesetzt wird, welches die Cellulose hydrolysiert und teilweise in Amyloid

(Hydrocellulose) umwandelt, eine gelatinöse Materie verstopft die Poren des Papiers und macht es undurchlässig. Anschliessend wird die Säure durch Waschen entfernt.

Nach gründlichem Waschen und vollständigem Trocknen ist das Papier gegenüber Fett und im grösseren Ausmass gegenüber Wasser und Gasen viel widerstandsfähiger als das originale, durchscheinende, undurchlässige Papier.

Das ist infolgedessen ein Papier, dessen wesentliche Eigenschaft seine Undurchlässigkeit gegenüber fetten Stoffen ist. Es ist sehr beständig gegen Feuchtigkeit und resistent gegen Auflösung und Zerfall durch

Wasser, sogar kochendes Wasser.

Die schwereren und festeren Qualitäten werden durch Auswalzen von mehreren feuchten Backpapierblättern erreicht. Das Resultat ist der so genannte Pergament-Karton.

Das Backpapier oder Pergamentpapier wird als Schutzverpackung für fettende Produkte, wie auch für andere Artikel wie Dynamit, Osmose oder Dialysemembran benutzt. Wird auch in der Buchbinderei, als Ersatz für Häute, als Lampenschirme und Reiseartikel usw. verwendet.

Bashuxuan Papier

Das Bashu Xuan Papier präsentiert sich als eine der Sorten des Xuan Papiers. Es verfügt über ein Absorptionsvermögen zwischen den Papieren Shengxuan und Shuxuan.

Basik Papier

Das Basik Papier ist eines der bekanntesten und vielseitigsten Papiere auf dem Markt. Daher sein guter Ruf. Als Zeichnungspapier in Schulen sehr verbreitet. Einige Papiergewichte erlauben kombinierte Techniken wie zum Beispiel Zeichenstift, Buntstifte, Gouache usw.

Das Papier ist in seiner Anwendung sehr vielseitig. Es ist naturweiss, geleimt, besitzt eine harte, regelmässige Oberfläche und ist leicht satiniert. Es gehört zur Marke Basik.

Es wird in verschiedenen Gewichten angeboten,

jeweils für die Techniken der bildenden Künste geeignet.

130 g/m2: Zum Zeichnen mit Bleistift und Wachsen geeignet.
150 g/m2: Zum Zeichnen und Malen mit Blei- und Farbstiften sowie mit Tinte.
370 g/m2: Zum Malen als Aquarellpapier, für Gouache und Tempera usw.

Beschichtetes Papier

Gestrichenes oder Couché Papier ist ein Papier, welches mit einer Firnis überzogen ist. Es gibt diese Papiere in vielen Sorten und Gewichten.

Es wird für Zeitschriften, Kataloge und Broschüren verwendet. Es hat zusätzlich verschiedene stuckartige Schichten und eignet sich daher nicht zum Beschreiben, da die Oberfläche geschlossen und damit die Trocknungszeit lange ist.

  • hell
  • matt

Gestrichenes Papier ist ein Papier, welches eine mehrfach beschichtete Oberfläche besitzt, welche ihm unterschiedliche Eigenschaften

  verleihen, einschliesslich Gewicht, Oberfläche, Glanz (Satinierung), Glätte sowie das Absorptionsvermögen der Tinte. Im Allgemeinen besteht die Beschichtung aus einer Verbindung von Kaolin und Kalziumkarbonat. Sie verleiht dem Papier eine hohe Druckqualität. Sein Anwendungsspektrum erstreckt sich über Grafik, Publishing, Druck, Verlag und Verpackung.

Diese Papierart ist ungeeignet für Tintenstrahldrucker, da die Tinte nicht ins Papier einziehen kann, was eine lange Trocknungszeit bedeutet.

Je nach Papierhersteller variiert das Weiss des Papieres in der Regel zwischen 86 und 98 Prozent und seine Gewicht zwischen 80 g/m2 bis 300 g/m2.

In Ecuador nennt man das Papier «Couché», sein französischer Name, während es in Kolumbien mehr unter seiner Marke «Propalcote» bekannt ist, die Art des gestrichenen Papieres, die am meisten gebraucht wird.

Es gibt drei Sorten:

  1.  dass auf der nicht gestrichenen Seite Klebstoff aufgetragen werden kann, während sich der Klebstoff auf der gestrichenen Seite nicht mit dem Papier verbinden kann. Anwendungsbereich: Poster, Etiketten, Geschenktaschen, usw.
  2. Beidseitig gestrichen (Coated 2 Sides -C2S-): Dieses Papier kann beidseitig bedruckt werden. Es ist ein Papier von grösserem Körper als das C1S und wird hauptsächlich für Zeitschriften, Kataloge, Flyer sowie andere Werbeerzeugnisse verwendet.
  3. Gebleichter Sulfatzellstoff (festes gebleichtes Sulfat -SBS-): Fester Karton, gebleichter Sulfatzellstoff, höherer Körper als C2S und erhältlich ab 280 g/m2 . Es ist dies ein steriler, für die Verwendung von Verpackungen von Lebensmitteln, Medikamenten sowie Zigarettenpakungen zugelassener Karton.

Bond Papier

Das Bond Papier ist ein helles, nicht durchscheinendes Papier, dick, straff und wird häufig für professionelle Projekte eingesetzt. Fuselfrei, langlebig, und weich in seiner Vollendung. Gute Bedruckbarkeit und einfache Beschriftung. Aus Zellstoff oder chemisch-mechanisch.

Papier zum Schreiben und Drucken geeignet, mit einem Gewicht von nicht weniger als 50 g/m2 und nicht mehr als 220 g/m2. Frei von Qualitätsabweichungen wie Knitter oder Falten.

Es ist ein ideales Schreibpapier. Neben

der Verwendung dieses Papiers für Lebensläufe, Briefschaften und Bondpapier, benutzt man es auch zu Erstellung von juristischen Dokumenten, Zertifikaten und anderen Marketingprodukten.

Es gibt zwei Sorten des Bond-Papieres:

  • Zellstoffhaltige Papiermasse, holzfrei, hauptsächlich aus Baumwolle oder Leinen.
  • Zellstoffhaltige Papiermasse aus Holz.

Briefpapier

Ursprünglich gab man diesen Namen dem Papier, welches man für den Druck von Aktien benötigte, und was man zu dieser Zeit brauchte, war eine gewisse Qualität. Entsprechend wurde es als «Offset-Papier» bezeichnet. Deren Qualität ermöglicht den Druck mit scharfen Konturen und ist nicht gestrichen (beschichtet).

Büttenpapier

Das sogenannte Büttenpapier ist an den Rändern nicht beschnitten. Es wird bogenweise aus einer wässerigen Lösung von pflanzlichen Fasern hergestellt.

Das Papier kennt man als Bütte, von Hand, mit Büttenrand oder -rändern, besitzt kein konkretes Korn, weil die Anordnung der Fasern nicht durch den Herstellungsprozess gesteuert ist.

Die unterschiedlichen Quellen der Pflanzenfasern und ihre vielfältigen Farben, ergeben die verschiedenen Farben der Büttenpapiere.

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